Rest in Paper: Sgt. Frog

Erster Band in Deutschland: November 2004

Überlebensdauer: 16 Bände (Letzter April 2011)

In Japan: Mit 26 Bänden immer noch am laufen (Stand 2016)

 

† Was war die Handlung des Manga?

Sergant Keroro ist auf einer Mission: In Namen seines Sternes soll er den Planeten Pokopoen erobern. Details dazu: Planet

Pokopoen wird von seinen Bewohnern "Erde" genannt... und Keroro ist kein Mensch! Das kleine grüne Männchen ähnelt eher einem Frosch und gerät kurz nach seiner Landung in den Haushalt der Familie Hinata. Der junge Fuyuki und seine Schwester handeln mit dem Froschmenschlein eine Art Waffenstillstand aus: Das mit der Eroberung lässt er bleiben und dafür kann er erstmal bei ihnen unterkommen. Natürlich bemüht sich der Froschkrieger wieder an seine Waffe zu gelangen, doch erstmal muss er sich im Haushalt einfügen... die Welteroberung muss warten!

 

† Was wissen wir sonst noch darüber?

Das hier ist ein klein wenig historisch, denn Sgt. Frog ist einer der allerersten Titel die der Verlag Tokyopop hierzulande überhaupt rausbrachte! Der Manga selber hat keinen "richtigen" roten Faden und behandelt eher mehrere absurde Kurzgeschichten rund um den Familienhaushalt. Überflüssig zu erwähnen das nicht nur Keroro sondern auch andere Aliens mal vorbeischauen, von Geistern, Robotern und Teufel mal ganz zu schweigen, doch natürlich ist alles in einem Comedy-Anstrich gehalten und seichte Unterhaltung ^^ Es gibt sogar dazu eine Animeserie mit (kein Scherz) über 300 Episoden!O.o

 

Was wurde dem Werk zum Verhängnis?

Die ersten 11 Ausgaben erschienen noch in einem normale Rythmus, doch zum nächsten Band machte der Verlag erstmal 13 Monate pause, schuld daran waren (man kann es ahnen)

die doch recht mäßigen Verkaufszahlen und der Fakt das die Bände auch in Japan in einem sehr langsamen Tempo veröffentlicht wurden. Letztendlich wurden in den nächsten fünf Jahren noch eine handvoll Bände herausgebracht, doch ironischerweise musste Tokyopop, ein Verlag der sehr selten eine Reihe einstellt, ausgerechnet einen ihrer allerersten Starttitel abbrechen. Teilweise ist vielleicht auch der kindliche Look und der reine Comedyaspekt Grund gewesen das der Manga nie die Massen erreicht hat, oder vielleicht war es auch nur schlicht eine Verkettung aller dieser kleinen Faktoren die letztendlich zum Genickbruch führten.

 

Es bleibt mir nichts weiter zu sagen als: R.I.P.

 

Könnt ihr glauben das ein Werk mit ü300 Animefolgen hier kein Land sehen konnte? Kommentare, Korrekturen und Kritik gerne gelesen ^^

 

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Kommentare: 1
  • #1

    toadesser (Donnerstag, 19 Mai 2016 22:13)

    uuh ganz schön hart.^^ ich wusste, dass es in japan schon ein relativ großes ding ist, aber über 300 episoden wow... naja da kam man wohl nichts machen, aber ich finde es interessant dass manche sachen hier ganz anders ankommen als dort.